Morgen wird Lydie uns nach mehr als drei Monaten verlassen: Sie zieht dann zu der Familie, die sie ursprünglich eingeladen hat und für die wir nur eingesprungen sind.
Sie zieht mit der Gewissheit, dass die Gebühren für ihren DSH-Vorbereitungskurs in Fulda bezahlt sind - und die 100 Euro für ihre DSH-Prüfung, die sie unbedingt für einen Studienplatz in Deutschland braucht, auch.
Sie zieht mit einem bezahlten Bahnticket Hamburg - Fulda - Hamburg in der Tasche. Einem Ticket, das sie sich nie hätte leisten können, weil das Stipendiumsgeld aus Kamerun erst im Oktober fließen wird - wenn der Studienplatz sicher ist.
Wir vertrauen darauf, dass Gott alles für sie vorbereitet hat. Warum sonst ist sie ohne die Kohle, die sie braucht, "zufällig" bei uns gelandet? Keine Ahnung, was die Eltern sich dachten, als sie Lydie mit 700 Euro auf die Reise schickten. 500 Euro brauchte sie für den ersten Sprachkurs, der sie für die DSH-Vorbereitung legitimierte. Der Rest ging für monatliche Beiträge für Krankenversicherung drauf, die unser Staat fordert, wenn Ausländer in Deutschland studieren wollen. Und natürlich für die Gebühren, die anfallen, wenn Ausländer ihre Visa verlängern lassen wollen.
Damit Lydie ihr Studium wie geplant im Oktober aufnehmen kann, muss sie den bestandenen DSH-Test vorweisen. Rechtzeitig für ihre Pläne gibt es nur einen am 31. August in Fulda - und auch einen Vorbereitungskurs dort für 140 Euro ab Mitte August.
Wie dankbar bin ich Gott für Zugang ins inoffizielle FeG-Netzwerk! Nachdem ich den Pastor der FeG Fulda um Hilfe gebeten hatte, fand sich sofort eine Familie in seiner Gemeinde, die bereit ist, Lydie für drei Wochen in Fulda aufzunehmen. Halleluja!
Immer noch muss Lydie viel Eigenleistung bringen, um tatsächlich ab Herbst in Deutschland zu studieren.
Aber Gott ebnet ihr offensichtlich Wege.
Wege, die ihre Eltern ihr nicht ebnen konnten. Die schickten sie nach Deutschland ohne das nötige Geld, das sie braucht.
Der Zwiespalt, der sich in Geldfragen fast immer auftut: Ist es richtig, dass wir für Lydie einspringen? Oder rechnen Leute aus der dritten Welt einfach mit der Großzügigkeit in reichen Nationen?
Die Vorstellung, Teil eines Kalküls zu sein, gefällt mir natürlich überhaupt nicht. Macht mich sauer.
Andererseits: Wir haben zur Zeit die Möglichkeit, Ärmeren finanziell auszuhelfen. Ist es dann nicht egal, falls Jemand das ausnutzen will? Sollten wir nicht einfach dankbar dafür sein, dass wir nicht betteln müssen? Und was ist mit dieser Ansage Jesus, dass wir auch die andere Wange hin halten sollten? Könnte das auch bedeuten: Gib ab, selbst wenn dich Jemand ausnutzen will?
Für Tipps bin ich - wie immer - sehr dankbar!
Montag, 23. Juli 2012
Samstag, 14. Juli 2012
Ich mag meinen "Freiberuf"...
...oder wie immer man das nennen soll, wenn Jemand ab und an irgendwo für Vorträge eingeladen wird.
So wie gestern hier:
http://www.christen-im-beruf.de/chapter/bremervoerde.html
Das war echt ein cooler Tag! Vormittags gegen 11.00 bin ich noch locker durch den Elbtunnel gerauscht. Eine halbe Stunde später war ab Quickborn schon wieder 14 Km Stau.
Dann bin ich gemütlich durchs Alte Land gezockelt, habe bei einem Bauern zwei Kilo Kirschen erworben und mir dann zwei Stunden Stade angeguckt.
Danach gab es bei dem Arztehepaar, das mich eingeladen hatte, lecker Kuchen und Kaffee, ich konnte eine Stunde "ruhen", mich umziehen - und dann gab es diesen netten Abend in der gemütlichen Location am See.
Bei "Christen im Beruf" sind viele unserer charismatischen Geschwister in der Mitarbeit tätig. Und ich bin angenehm überrascht, dass auch sie meine eher nüchterne, manchmal selbstironische Art des Vortrags schätzen. Das ist mir nicht zum ersten Mal aufgefallen, ich war auch schon in Pfingstgemeinden zum Frauenfrühstück. Es ist ein schöner Gedanke, dass ich vielleicht mit dazu beitragen kann, dass charismatische und traditionelle Freikirchen - und auch Kirchen, natürlich - mehr zusammen wachsen und an einem Strang ziehen.
Gestern war das wieder ganz großartig zu erleben: Ich komme dahin, kenne keine Socke, bin noch nicht mal in meinem vertrauten Gemeinde-Form-Umfeld - aber ich bin dort gleich mittendrin und überhaupt nicht fremd, weil wir alle zu Gottes Familie gehören. Das ist was Besonderes, sich gleich zu verstehen und zu kennen, obwohl man sich eigentlich gar nicht kennt...
Ist echt schön so ein Reisedienst im Auftrag Gottes!
So wie gestern hier:
http://www.christen-im-beruf.de/chapter/bremervoerde.html
Das war echt ein cooler Tag! Vormittags gegen 11.00 bin ich noch locker durch den Elbtunnel gerauscht. Eine halbe Stunde später war ab Quickborn schon wieder 14 Km Stau.
Dann bin ich gemütlich durchs Alte Land gezockelt, habe bei einem Bauern zwei Kilo Kirschen erworben und mir dann zwei Stunden Stade angeguckt.
Danach gab es bei dem Arztehepaar, das mich eingeladen hatte, lecker Kuchen und Kaffee, ich konnte eine Stunde "ruhen", mich umziehen - und dann gab es diesen netten Abend in der gemütlichen Location am See.
Bei "Christen im Beruf" sind viele unserer charismatischen Geschwister in der Mitarbeit tätig. Und ich bin angenehm überrascht, dass auch sie meine eher nüchterne, manchmal selbstironische Art des Vortrags schätzen. Das ist mir nicht zum ersten Mal aufgefallen, ich war auch schon in Pfingstgemeinden zum Frauenfrühstück. Es ist ein schöner Gedanke, dass ich vielleicht mit dazu beitragen kann, dass charismatische und traditionelle Freikirchen - und auch Kirchen, natürlich - mehr zusammen wachsen und an einem Strang ziehen.
Gestern war das wieder ganz großartig zu erleben: Ich komme dahin, kenne keine Socke, bin noch nicht mal in meinem vertrauten Gemeinde-Form-Umfeld - aber ich bin dort gleich mittendrin und überhaupt nicht fremd, weil wir alle zu Gottes Familie gehören. Das ist was Besonderes, sich gleich zu verstehen und zu kennen, obwohl man sich eigentlich gar nicht kennt...
Ist echt schön so ein Reisedienst im Auftrag Gottes!
Sonntag, 8. Juli 2012
Oude Kerk, Rembrandthuis, Hofjes, Frittjes...
...und platte Fussjes. Wir waren am Wochenende zum ersten Mal in Amsterdam. Da sie von Biedenkopf und Quickborn ungefähr gleich weit entfernt ist, war die Stadt ein guter Ort, um liebe Freunde aus Hessen zu treffen. Die waren auch noch nie dagewesen und bei herrlichstem Sommerwetter haben wir die Innenstadt gemeinsam erkundet.
Das Wetter war zu schön für Museumsbesuche. Und Rembrandtoriginale hatten der Gatte und ich schon mal in St. Petersburg bewundern dürfen. Also haben wir das ganze Wochenende outdoor verbracht. Das hat viel Spaß gemacht, weil Amsterdam so eine quirlige, volle Multi-Kulti-Stadt ist. Man kann stundenlang irgendwo sitzen, essen und trinken und Leute gucken.
Ein Ärgernis sind die vielen rücksichtslosen Fahrradfahrer. Man muss echt aufpassen, dass man nicht unter deren Räder kommt. Und auf manchen Straßen hat man ständig eine nervig bimmelnde Straßenbahn plötzlich im Nacken. Dafür sind die Wege entlang der meisten Grachten recht geruhsam und auf jeden Fall was fürs Auge.
So schön das ja ist nach Norderney zu kommen, wo ich immer gleich zu Hause bin und fast jeden Stein kenne - es immer wieder anregend, Neuland für sich selbst zu entdecken und zu erschließen. In Amsterdam würde ich mit diesen Entdeckungen gerne irgendwann mal weiter machen.
Das Wetter war zu schön für Museumsbesuche. Und Rembrandtoriginale hatten der Gatte und ich schon mal in St. Petersburg bewundern dürfen. Also haben wir das ganze Wochenende outdoor verbracht. Das hat viel Spaß gemacht, weil Amsterdam so eine quirlige, volle Multi-Kulti-Stadt ist. Man kann stundenlang irgendwo sitzen, essen und trinken und Leute gucken.
Ein Ärgernis sind die vielen rücksichtslosen Fahrradfahrer. Man muss echt aufpassen, dass man nicht unter deren Räder kommt. Und auf manchen Straßen hat man ständig eine nervig bimmelnde Straßenbahn plötzlich im Nacken. Dafür sind die Wege entlang der meisten Grachten recht geruhsam und auf jeden Fall was fürs Auge.
So schön das ja ist nach Norderney zu kommen, wo ich immer gleich zu Hause bin und fast jeden Stein kenne - es immer wieder anregend, Neuland für sich selbst zu entdecken und zu erschließen. In Amsterdam würde ich mit diesen Entdeckungen gerne irgendwann mal weiter machen.
Dienstag, 26. Juni 2012
Alltag trotz Sekt-Laune
Also - das ist mir jetzt mal ganz wichtig, festzuhalten: Trotz dieses dicken Bonbons von Gott heute läuft mein Alltag ganz normal weiter.
Gestern habe ich gleich den Einkauf für meine Mama zu ihr gekarrt - und dann saßen wir auch schon wieder beim Dog, um ihre Transplantationswunden begutachten zu lassen. Alles im grünen Bereich - halleluja!
Lydie ist seit Sonntag auch wieder unser Kind. Sie ist sehr fleißig in ihrem Deutschkurs und beklebt jede freie Wand in ihrem Zimmer und im Bad mit Spickzetteln:"Ich freue mich auf... - Dativ. Ich kenne ... - Akkusativ" - und so weiter. Alles "Kümmern" um meine "Kinder" läuft natürlich genauso wie vor meiner kreativen Auszeit.
Warum ich das erzähle? Ich erlebe Gott so, dass er manchmal mitten im Alltag seine Bonbons verschenkt. Er ist nicht der Bonbon-Mann, der jederzeit verfügbar ist. Das hat er ja auch nie versprochen. Niemals in diesem Leben ist alles dauerhaft gut - oder wenigstens "easy". Das Buch der Prediger in der Bibel ist nicht besonders spaßig. Aber es ist realitätsnah. Freue dich an dem Guten - und nimm den Alltag als normal. Und freu dich dran, wenn er nicht schlimmer als langweilig ist.
Langweiliger Alltag - für viele Menschen auf unserem Planeten wäre das Glück. Und wir stöhnen oft, nur weil der "Kick" fehlt!
Ich wünsche mir, dass Gott mich lehrt, für den ganz normalen Alltag dankbar zu sein. Denn "Normalität" ist das dickste Bonbon überhaupt. Entrechtete Menschen auf der ganzen Welt würden sonstwas dafür geben.
Lasst uns mehr für sie beten - und nicht vorwiegend um unsere kleine, komfortable Welt kreisen!
Gestern habe ich gleich den Einkauf für meine Mama zu ihr gekarrt - und dann saßen wir auch schon wieder beim Dog, um ihre Transplantationswunden begutachten zu lassen. Alles im grünen Bereich - halleluja!
Lydie ist seit Sonntag auch wieder unser Kind. Sie ist sehr fleißig in ihrem Deutschkurs und beklebt jede freie Wand in ihrem Zimmer und im Bad mit Spickzetteln:"Ich freue mich auf... - Dativ. Ich kenne ... - Akkusativ" - und so weiter. Alles "Kümmern" um meine "Kinder" läuft natürlich genauso wie vor meiner kreativen Auszeit.
Warum ich das erzähle? Ich erlebe Gott so, dass er manchmal mitten im Alltag seine Bonbons verschenkt. Er ist nicht der Bonbon-Mann, der jederzeit verfügbar ist. Das hat er ja auch nie versprochen. Niemals in diesem Leben ist alles dauerhaft gut - oder wenigstens "easy". Das Buch der Prediger in der Bibel ist nicht besonders spaßig. Aber es ist realitätsnah. Freue dich an dem Guten - und nimm den Alltag als normal. Und freu dich dran, wenn er nicht schlimmer als langweilig ist.
Langweiliger Alltag - für viele Menschen auf unserem Planeten wäre das Glück. Und wir stöhnen oft, nur weil der "Kick" fehlt!
Ich wünsche mir, dass Gott mich lehrt, für den ganz normalen Alltag dankbar zu sein. Denn "Normalität" ist das dickste Bonbon überhaupt. Entrechtete Menschen auf der ganzen Welt würden sonstwas dafür geben.
Lasst uns mehr für sie beten - und nicht vorwiegend um unsere kleine, komfortable Welt kreisen!
Ein Gläschen Sekt am hellen Mittag!
Das kommt nun auch nicht alle Tage vor. Aber ich habe was zu feiern!
Meine Auszeit auf Norderney war nicht nur herzerfrischend erholsam - sie war auch recht produktiv. Ich hatte meinen Laptop als Schreibmaschine dabei. (Internet gibt es ja in der Wohnung aus den 70er Jahren nicht.)
Ein netter Lektor aus einem unserer zahlreichen christlichen Verlage hatte mir zugetraut, einen kleinen Roman zu schreiben - also so 128 bis 140 Seiten. Er meinte, ich könne einen humorigen Blick auf das ganz normale Gemeindeleben werfen. Da habe ich mich dran gewagt - und gerade erfahren, dass dem Mann meine Geschichte und meine Figuren gut gefallen. Er schrieb, es wäre ihm beim Lesen nie langweilig gewesen. :-)
Falls er am Donnerstag die Verlagsleitung von meinem Werk überzeugen kann, bekomme ich bald einen Vertrag - und das Buch wird im Frühjahr 2013 erscheinen. Solche Nachrichten legitimieren ein Gläschen Sekt am Dienstagmittag, oder?
Und selbst, wenn die Geschäftsleitung gegen mein Projekt sein sollte - es ist trotzdem eine schöne Bestätigung, dass ein Fachmann meine Schreibe für gut befunden hat. Es ist für Autoren nämlich gar nicht leicht, die eigenen "Babies" einer fachlichen Kritik auszusetzen. Die Angst, völlig verrissen zu werden, ist groß, wenn man mit viel Herz seine Geschichten getextet hat. Jetzt gerade fühle ich mich wunderbar! Vielleicht sollte ich mit noch einem Gläschen darauf anstoßen...
Meine Auszeit auf Norderney war nicht nur herzerfrischend erholsam - sie war auch recht produktiv. Ich hatte meinen Laptop als Schreibmaschine dabei. (Internet gibt es ja in der Wohnung aus den 70er Jahren nicht.)
Ein netter Lektor aus einem unserer zahlreichen christlichen Verlage hatte mir zugetraut, einen kleinen Roman zu schreiben - also so 128 bis 140 Seiten. Er meinte, ich könne einen humorigen Blick auf das ganz normale Gemeindeleben werfen. Da habe ich mich dran gewagt - und gerade erfahren, dass dem Mann meine Geschichte und meine Figuren gut gefallen. Er schrieb, es wäre ihm beim Lesen nie langweilig gewesen. :-)
Falls er am Donnerstag die Verlagsleitung von meinem Werk überzeugen kann, bekomme ich bald einen Vertrag - und das Buch wird im Frühjahr 2013 erscheinen. Solche Nachrichten legitimieren ein Gläschen Sekt am Dienstagmittag, oder?
Und selbst, wenn die Geschäftsleitung gegen mein Projekt sein sollte - es ist trotzdem eine schöne Bestätigung, dass ein Fachmann meine Schreibe für gut befunden hat. Es ist für Autoren nämlich gar nicht leicht, die eigenen "Babies" einer fachlichen Kritik auszusetzen. Die Angst, völlig verrissen zu werden, ist groß, wenn man mit viel Herz seine Geschichten getextet hat. Jetzt gerade fühle ich mich wunderbar! Vielleicht sollte ich mit noch einem Gläschen darauf anstoßen...
Donnerstag, 7. Juni 2012
Bluthochdruck-Woche!
Wenn der Blutdruck durch positiven Stress steigt, ist das sehr belebend! So wie letzten Freitag bei der Premiere unseres Musicals "Weiße Westen". Der Gemeindesaal war voll - und das Publikum war von Anfang an mit großen Emotionen dabei. Gelächter und Zwischenapplaus haben bewirkt, dass die vielen Rampensäue auf der Bühne zur Hochform aufgelaufen sind. Großes Kino! Als Nachwirkung gibt es jetzt u.a. die Anfrage, ob wir vielleicht zur Hamburger Glaubenskonferenz 2013 spielen können...
Für mich gab es in dieser Woche auch negativen Bluthochdruck. Weil meine Mama nach vier Wochen am 2. Juni endlich aus dem Krankenhaus entlassen wurde, hatte ich meine Feier zum 30. Jahrestages unseres Abiturs abgesagt. Schließlich war es dran, ihr zu helfen und für sie ansprechbar zu sein. So was geht nicht, wenn man 400 Km weiter südlich Party macht. Die Entscheidung für Mamas Wohl lag auf der Hand - enttäuscht war ich trotzdem.
Gestern dann waren wir beim Hausarzt zum Fädenziehen. Der war mit dem Anblick der sehr großen Transplantationswunde am Fuß echt überfordert. Er schob etwas Panik, weshalb ich für heute Nachmittag einen Nachsorgetermin beim operierenden Chefarzt in der Klinik vereinbart habe. Ich hatte echt Angst, die ganze Mühe wäre umsonst gewesen und meine Mama müsste wieder ins Krankenhaus.
Und dann die erlösende Nachricht vom Chef: Alles ok! Die nächsten gut zwei Wochen ist der tägliche ambulante Pflegedienst zum Verbandwechsel alles, was nötig ist zur Heilung.
Halleluja! Ich kann Samstag wie geplant für 14 Tage ganz alleine auf meine Lieblingsinsel verreisen! Mama ist im Servicewohnen gut betreut und der Pflegedienst kümmert sich auch.
Unser Gastkind ist für diese Zeit auch gut untergebracht - bei der Familie, die Lydie eigentlich aufnehmen wollte, aber dann doch nach Alternativen suchte. Für eine kurze Übergangszeit ist aber alles kein Problem.
Ich bin sehr begeistert, dass Gott alle lang vorbereiteten Pläne jetzt tatsächlich gelingen lässt. Das ist überhaupt nicht selbstverständlich! Eigentlich kann es ihm echt egal sein, ob ich Luxusweib zu meiner vermeintlich nötigen Auszeit komme. Dass er trotzdem alles so gut geführt hat, ist ein echtes Geschenk. Treibt meinen Blutdruck nun wieder freudig in die Höhe.
Und bis zum 25. Juni bin ich nun fröhlich offline.
Für mich gab es in dieser Woche auch negativen Bluthochdruck. Weil meine Mama nach vier Wochen am 2. Juni endlich aus dem Krankenhaus entlassen wurde, hatte ich meine Feier zum 30. Jahrestages unseres Abiturs abgesagt. Schließlich war es dran, ihr zu helfen und für sie ansprechbar zu sein. So was geht nicht, wenn man 400 Km weiter südlich Party macht. Die Entscheidung für Mamas Wohl lag auf der Hand - enttäuscht war ich trotzdem.
Gestern dann waren wir beim Hausarzt zum Fädenziehen. Der war mit dem Anblick der sehr großen Transplantationswunde am Fuß echt überfordert. Er schob etwas Panik, weshalb ich für heute Nachmittag einen Nachsorgetermin beim operierenden Chefarzt in der Klinik vereinbart habe. Ich hatte echt Angst, die ganze Mühe wäre umsonst gewesen und meine Mama müsste wieder ins Krankenhaus.
Und dann die erlösende Nachricht vom Chef: Alles ok! Die nächsten gut zwei Wochen ist der tägliche ambulante Pflegedienst zum Verbandwechsel alles, was nötig ist zur Heilung.
Halleluja! Ich kann Samstag wie geplant für 14 Tage ganz alleine auf meine Lieblingsinsel verreisen! Mama ist im Servicewohnen gut betreut und der Pflegedienst kümmert sich auch.
Unser Gastkind ist für diese Zeit auch gut untergebracht - bei der Familie, die Lydie eigentlich aufnehmen wollte, aber dann doch nach Alternativen suchte. Für eine kurze Übergangszeit ist aber alles kein Problem.
Ich bin sehr begeistert, dass Gott alle lang vorbereiteten Pläne jetzt tatsächlich gelingen lässt. Das ist überhaupt nicht selbstverständlich! Eigentlich kann es ihm echt egal sein, ob ich Luxusweib zu meiner vermeintlich nötigen Auszeit komme. Dass er trotzdem alles so gut geführt hat, ist ein echtes Geschenk. Treibt meinen Blutdruck nun wieder freudig in die Höhe.
Und bis zum 25. Juni bin ich nun fröhlich offline.
Donnerstag, 31. Mai 2012
Weiße Westen
Vor genau einem Jahr habe ich gepostet, dass es fertig ist: Das "Libretto" für unser Gemeindemusical. Das ist eine komplette Eigenproduktion der FeG Norderstedt. Zu meinem "Drehbuch" wurden klasse Lieder getextet und super komponiert und arrangiert - von lauter begabten Laien, die so was können.
Was auf dem Papier schon ein großes Gemeinschaftsprojekt war, ist nun ein Riesending mit vielen, vielen Mitwirkenden geworden. 12 Schauspieler, 1 Sprecher, mehr als zehn Chorsängerinnen, eine komplette Band werden morgen zur Premiere singen und spielen.
Dazu gibt es ein umwerfendes Bühnenbild und ca 20 selbstgemachte "Weiße Westen".
Gleich ist Generalprobe. Nach einem Jahr sind wir fast am Ziel eines langen Weges angekommen. Es ist immer wieder ein Erlebnis zu sehen, wie sich lange, oft mühevolle Proben am Ende lohnen. Lange übten die Musiker und Sänger für sich alleine, die Schauspieler probten an einzelnen Abenden immer nur einzelne Szenen.
Seit drei Proben erleben wir nun wie sich die ganzen Puzzleteile zu einem großen Bild zusammenfügen. Es macht unglaublich viel Freude zu sehen wie die Vision des Stückes, die ganz am Anfang stand, nun zur Wirklichkeit wird. Alle Darsteller sind in ihren Rollen angekommen und sind auf der Bühne der Tollpatsch, die Zicke oder der Rebell.
Ich bin sehr gespannt, ob die Zuschauer morgen das Stück auf Anhieb verstehen - oder ob das schwierig ist, wenn man es nur einmal ohne jede Vorkenntnisse sieht.
Wir als "Ensemble" leben ja schon in unserem Fantasiedorf "Knuffingen". Mal gucken, ob wir das Publikum mit hinein nehmen können!
Was auf dem Papier schon ein großes Gemeinschaftsprojekt war, ist nun ein Riesending mit vielen, vielen Mitwirkenden geworden. 12 Schauspieler, 1 Sprecher, mehr als zehn Chorsängerinnen, eine komplette Band werden morgen zur Premiere singen und spielen.
Dazu gibt es ein umwerfendes Bühnenbild und ca 20 selbstgemachte "Weiße Westen".
Gleich ist Generalprobe. Nach einem Jahr sind wir fast am Ziel eines langen Weges angekommen. Es ist immer wieder ein Erlebnis zu sehen, wie sich lange, oft mühevolle Proben am Ende lohnen. Lange übten die Musiker und Sänger für sich alleine, die Schauspieler probten an einzelnen Abenden immer nur einzelne Szenen.
Seit drei Proben erleben wir nun wie sich die ganzen Puzzleteile zu einem großen Bild zusammenfügen. Es macht unglaublich viel Freude zu sehen wie die Vision des Stückes, die ganz am Anfang stand, nun zur Wirklichkeit wird. Alle Darsteller sind in ihren Rollen angekommen und sind auf der Bühne der Tollpatsch, die Zicke oder der Rebell.
Ich bin sehr gespannt, ob die Zuschauer morgen das Stück auf Anhieb verstehen - oder ob das schwierig ist, wenn man es nur einmal ohne jede Vorkenntnisse sieht.
Wir als "Ensemble" leben ja schon in unserem Fantasiedorf "Knuffingen". Mal gucken, ob wir das Publikum mit hinein nehmen können!
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