...its where I want to be...".
Das sind Zeilen aus einem irischen Heimatsong. Recht hatte der Dichter! Ich fühle das derzeit auch so. 2 1/2 herrliche Wochen in einem der schönsten Länder Europas liegen hinter uns. Wir waren das vierte Mal dort - und die Abstände werden rasant kürzer.
1985: Der erste Urlaub nach den Flitterwochen und für lange Zeit der letzte allein. Wir waren das erste Mal schwanger und mit eigenem PKW fast drei Wochen auf Irlandrundreise. Damals noch ganz spontan mit B&B dort, wo wir's nett fanden. Da wurde wurde der Grundstein für eine große Liebe gelegt.
2007: Die Kinder waren groß und wir das erste Mal wieder auf Langzeiturlaub zu Zweit. Ein Ferienhäuschen in Connemara - und die große Liebe war wieder da.
2011: Ein Cottage zum Verlieben im Frühherbst in West Cork. Meer, Berge, Moorlanschaft. Und wir begannen, die Pub-Kultur noch mehr lieb zu haben. Und die Iren sowieso: Ein Volk mit viel Rhythmus im Blut, das grandios Geschichten erzählen, tanzen, trinken und feiern kann.
2013: Gerade zurück von 2 1/2 Wochen Dublin und Wicklow Mountains. Die lebendige Hauptstadt und die grandiose Natur erlebten wir teils zu Zweit. Für eine Woche aber auch im XL-Ferienhaus als Familie, mit sieben zusammengewürfelten Personen. (Kinder, Schwiegerkind, Bruder, Schwägerin...) Großes Kino! Das einsam gelegene Haus, das weitläufige Grundstück auf dem Berg mit Meerblick, die Ausflüge und Wanderungen, die Ausblicke...Und das alles (außer in Dublin) so ziemlich für uns alleine - ich will auf jeden Fall wieder in dieses zauberhafte Land. Von mir aus auch schon 2014.
Nicht von ungefähr ist es auch das Land großer Poeten. Es inspiriert einfach zum Geschichtenerzählen!
Montag, 24. Juni 2013
Freitag, 31. Mai 2013
Wenn ein Bäckerei-Besuch zum Monatshighlight wird...
...dann ist das, was ich unter "Leben" verstehe, aus den Fugen geraten.
Gerade habe ich über eine halbe Stunde lang mit einem lieben Menschen aus der Gemeinde telefoniert. Er ist Mitte 70 und könnte mein Papa sein. Nicht nur vom Alter her - auch wegen seiner Lust an Beziehung und Kommunikation. Seine Frau ist genauso kontaktfreudig - leider ist sie wegen einer aggressiven Krebserkrankung seit 1 1/2 Jahren außer Gefecht gesetzt. Und ihr Mann gleich mit. Die wöchentlichen Chemos machen sie schlapp und greifen ihr Immunsystem so an, dass die Ansteckungsgefahr bei so Kleinigkeiten wie Schnupfen einfach zu groß ist. "Herbert" und "Biene" leben seit über 18 Monaten in ihrem Zuhause wie in einem Gefängnis. Wenn der Arzt ganz selten mal grünes Licht gibt, wird gemeinsames Einkaufen bei "Famila" für sie zu einem großartigen Event. "Einfach mal das frische Brot beim Bäcker und nicht bloß den Stallgeruch von Zuhause riechen", sagen sie.
Noch gut 20 Jahre und ich bin in ihrem Alter. Krebs oder Ähnliches kann mich natürlich auch schon vorher erwischen. Ob mein Glaube in solchen beschissenen Situationen noch trägt?
Herbert und Biene machen das Beste aus dem Mist. Und versuchen, den Alltag in ihrer "Einzelhaft" zu leben.
"Wegen ihrer wunden Finger kann Biene keine Kartoffeln mehr schälen. Also mach ich das. Aber das Gericht bereitet sie dann immer noch selbst zu", sagt "Herbert". Er lässt ihr ihre Würde - lebt mit "Biene" weiterhin eine Partnerschaft, obwohl sie täglich mehr abbaut.
Das finde ich großartig - ich musste am Telefon weinen, weil ich so berührt war.
Wir brauchen solche Vorbilder, die das Leben anpacken, obwohl es so gar nicht mehr lebenswert scheint.
Wie gesagt: Wenn shoppen bei Famila ein Highlight für mich wäre - bei meinem erfüllten, turbulenten Leben zur Zeit sage ich platt: Ich würde mich erschießen.
Ganz offensichtlich ist "Leben" mehr als das, was ich für lebenswert halte. Darüber will ich nachdenken.
Gerade habe ich über eine halbe Stunde lang mit einem lieben Menschen aus der Gemeinde telefoniert. Er ist Mitte 70 und könnte mein Papa sein. Nicht nur vom Alter her - auch wegen seiner Lust an Beziehung und Kommunikation. Seine Frau ist genauso kontaktfreudig - leider ist sie wegen einer aggressiven Krebserkrankung seit 1 1/2 Jahren außer Gefecht gesetzt. Und ihr Mann gleich mit. Die wöchentlichen Chemos machen sie schlapp und greifen ihr Immunsystem so an, dass die Ansteckungsgefahr bei so Kleinigkeiten wie Schnupfen einfach zu groß ist. "Herbert" und "Biene" leben seit über 18 Monaten in ihrem Zuhause wie in einem Gefängnis. Wenn der Arzt ganz selten mal grünes Licht gibt, wird gemeinsames Einkaufen bei "Famila" für sie zu einem großartigen Event. "Einfach mal das frische Brot beim Bäcker und nicht bloß den Stallgeruch von Zuhause riechen", sagen sie.
Noch gut 20 Jahre und ich bin in ihrem Alter. Krebs oder Ähnliches kann mich natürlich auch schon vorher erwischen. Ob mein Glaube in solchen beschissenen Situationen noch trägt?
Herbert und Biene machen das Beste aus dem Mist. Und versuchen, den Alltag in ihrer "Einzelhaft" zu leben.
"Wegen ihrer wunden Finger kann Biene keine Kartoffeln mehr schälen. Also mach ich das. Aber das Gericht bereitet sie dann immer noch selbst zu", sagt "Herbert". Er lässt ihr ihre Würde - lebt mit "Biene" weiterhin eine Partnerschaft, obwohl sie täglich mehr abbaut.
Das finde ich großartig - ich musste am Telefon weinen, weil ich so berührt war.
Wir brauchen solche Vorbilder, die das Leben anpacken, obwohl es so gar nicht mehr lebenswert scheint.
Wie gesagt: Wenn shoppen bei Famila ein Highlight für mich wäre - bei meinem erfüllten, turbulenten Leben zur Zeit sage ich platt: Ich würde mich erschießen.
Ganz offensichtlich ist "Leben" mehr als das, was ich für lebenswert halte. Darüber will ich nachdenken.
Samstag, 18. Mai 2013
2. Heimat...
…so heißt ein Theatersalon mitten in Altona. „Salon“ ist Programm – maximal
60 Gäste finden dort auf einmal Platz. „Heimat“ ist auch Programm – der Gast
soll sich dort einen ganzen Abend lang wohl fühlen.
Die geschmackvoll eingerichteten, kleinen feinen Räumlichkeiten sind in
einem historischen Speicher untergebracht.
Beim Ankommen gibt es erst mal einen Sekt. Der ist ausgesprochen lecker (das kann ich wirklich beurteilen! :-) ) und
man kann nachgeschenkt bekommen. Dazu wird Fingerfood gereicht. Um 19.30 wird der
Gast an seinen reservierten Platz im kleinen Theatersaal geführt. Auf
Beistelltischchen stehen Wein und Wasser bereit. Dann läuft das Bühnenprogramm
gut 75 Minuten. Wir erlebten gestern Henry, den Frisör. Das war eine nette
One-Man-Show. Klar - wenn man Nuhr, Riechling oder König live erlebt hat, dann
sieht man den Qualitätsunterschied. Aber trotzdem: Ordentliches
Schauspielhandwerk und eine gute Geschichte zum Schmunzeln und Nachdenken. Leise
Töne gehören auch auf Bühnen.
Nach der Show gab es dann – wiederum in einem schönen Ambiente – ein Dreigangmenü
mit Wasser und Wein. Das Essen war nicht herausragend, aber lecker. Zum
Abschluss kam der Gang an die Kaffeebar mit Süßigkeiten und Schnäpsen.
Die „Gastgeber“ verstehen es wirklich, einen mal ganz anderen Event-Abend
anzubieten. Die 2. Heimat ist in Hamburg ein nicht mehr ganz so geheimer
Geheimtipp. Sie wird unterdessen häufig für geschlossene Gesellschaften
gebucht.
Für das Rundum-Paket mit Essen, Trinken, Ambiente und Kultur haben wir 64
Euro pro Person bezahlt. Ein fairer Preis für dieses besondere „Salon-Flair“.
Dienstag, 7. Mai 2013
Sind alle Autoren so wie ich?
Keine Ahnung! Ich mag es jedenfalls, von mir unbekannten Lesern Rezensionen zu meinem Roman "0014" zu lesen. Jedenfalls dann, wenn sie freundlich sind. :-) Gerade habe ich eine neue Rezi auf Amazon entdeckt. Die gefällt mir so gut, dass ich sie unbedingt mitteilen muss. Also:
Satire: lustig, ehrlich und zum Nachdenken, 4. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: 0014, Zwei Engel in geheimer Mission (Broschiert)
Der Brendow-Verlag ist bekannt für die Satiren von Bestsellerautor Adrian Plass. Mit Annekatrin Warnke gibt nun eine deutsche Autorin ihr humoristisches Debüt.Die beiden Engel Ernie und Bert haben einen Geheimauftrag in einer Gemeinde im Ruhrpott. Während der fröhliche Bert die Erdenbewohner liebt, ist der griesgrämige Ernie kein Menschenfreund. Ausgerechnet er soll als Mensch verkleidet in der Gemeinde agieren, während Bert nur unsichtbar anwesend ist. Zu Berts Ärger weiß er nicht, welcher der drei Neuen in der Gemeinde Ernie ist. Ist es Ewa, die junge Studentin aus Afrika? Rudi, der verwitwete Renter? Oder der charismatische Timo?
Die Christen in der Gemeinde sind alles andere als perfekt und damit sehr gut getroffen. Da gibt es Gesetzliche, Weichspüler, unzufriedene Ehefrauen, Hochmütige, Manipulierende ... Und Timo, der durch sein prophetenhaftes Auftreten die Gemeinde in zwei Lager spaltet: Timo-Begeisterte und Timo-Gegner. Diese Trennung zieht sich auch durch einige Ehen, wodurch eingeschliffene Gewohnheiten über Bord geworfen werden. Die Formulierungen zu den körperlosen Engeln sind richtig einfallsreich!
Annekatrin Warnke ist eine humorvolle Satire gelungen, bei der man sicher den einen oder anderen Mitchristen oder gar sich selbst wiedererkennt. Manches löst sich am Ende zu leicht auf, trotzdem: Ein Buch zum Schmunzeln, Nachdenken, Verschenken. Ich bin gespannt auf mehr von der Autorin.
Montag, 6. Mai 2013
Comeback -
- aus Liebe zum Alten Neues wagen.
Das ist der Titel unserer FeGN Glaubenskonferenz im September 2013.
Ich finde, der passt auch zu unserem Magnolienbaum im Garten. Nach einem zu langen Winter hat er seit einigen Tagen sein Comeback - größer, schöner und voller als letztes Jahr. Er bleibt bei seinen Wurzeln, aber wagt neue Triebe. Und die Gesamterscheinung ist großartig!
Es wäre schön, wenn man das - nach angemessener Wachstumsperiode - auch von unseren norddeutschen freien evangelischen Gemeinden sagen könnte. Irgendwann nach der Glaubenskonferenz.
"Aus Liebe zum Alten Neues wagen" trifft mich in dem Zusammenhang persönlich. Zum ersten Mal wurde ich gebeten, für diese "GLAUKO" eine Soap zu entwickeln. Eine Miniserie in sieben Folgen, jeweils passend zu den sieben Themen der Vorträge auf dieser Konferenz. Das habe ich gemacht - und das Drehbuch wurde für gut befunden. Unser Gemeindeleiter hat einen Profi-Kameramann bewegen können, uns zu unterstützen. Ich habe die Schauspieler gecastet. Und nun werden wir - mit Unterstützung einer Ehrenamtlichen, die unglaublich begabt für Kostüme und Bühnenbilder ist - im August einen richtigen Filmdreh haben. Neben einigen Comedyeinlagen spricht die Soap auch ganz alte christliche Themen an, die in unserer Zeit neu gewagt werden müssen. Und wir Laien in Norderstedt wagen das Neue, unsere Theaterarbeit auf Filmfüße zu stellen. Ich bin sehr gespannt, was am Ende dabei heraus kommt! Hoffentlich ein Comeback für Jesus - und die Kunst!
Das ist der Titel unserer FeGN Glaubenskonferenz im September 2013.
Ich finde, der passt auch zu unserem Magnolienbaum im Garten. Nach einem zu langen Winter hat er seit einigen Tagen sein Comeback - größer, schöner und voller als letztes Jahr. Er bleibt bei seinen Wurzeln, aber wagt neue Triebe. Und die Gesamterscheinung ist großartig!
Es wäre schön, wenn man das - nach angemessener Wachstumsperiode - auch von unseren norddeutschen freien evangelischen Gemeinden sagen könnte. Irgendwann nach der Glaubenskonferenz.
"Aus Liebe zum Alten Neues wagen" trifft mich in dem Zusammenhang persönlich. Zum ersten Mal wurde ich gebeten, für diese "GLAUKO" eine Soap zu entwickeln. Eine Miniserie in sieben Folgen, jeweils passend zu den sieben Themen der Vorträge auf dieser Konferenz. Das habe ich gemacht - und das Drehbuch wurde für gut befunden. Unser Gemeindeleiter hat einen Profi-Kameramann bewegen können, uns zu unterstützen. Ich habe die Schauspieler gecastet. Und nun werden wir - mit Unterstützung einer Ehrenamtlichen, die unglaublich begabt für Kostüme und Bühnenbilder ist - im August einen richtigen Filmdreh haben. Neben einigen Comedyeinlagen spricht die Soap auch ganz alte christliche Themen an, die in unserer Zeit neu gewagt werden müssen. Und wir Laien in Norderstedt wagen das Neue, unsere Theaterarbeit auf Filmfüße zu stellen. Ich bin sehr gespannt, was am Ende dabei heraus kommt! Hoffentlich ein Comeback für Jesus - und die Kunst!
Mittwoch, 24. April 2013
"Es ist leichter ein Loch zu graben...
...als einen Baum aufzurichten".
So ähnlich lautet ein Zitat, das ich zum Thema "Intersexualität" gefunden habe. Wie viele Christen beschäftige ich mich derzeit mit dem Thema "Homosexualität und Christ". Und ich muss sagen, dass mir dazu ein eindeutiges Statement schwer fällt.
Das liegt daran, dass ich ganz persönlich die Vorstellung von Sex zwischen Männern und Männern oder Frauen und Frauen nicht "sexy" finde. Und als Christ glaube ich, dass Gott es ernst meinte, als er in seinem Wort fest schreiben ließ: Er schuf den Menschen als Frau und Mann - und so sollen sie auch ein Fleisch werden.
Aber trotz aller Vorbehalte muss ich eines zugeben, weil es Fakt ist: Gott lässt es zu, dass manche Menschen eben nicht als Frau oder Mann auf die Welt kommen. Sondern als Menschen, die je nach Wortwahl als "Zwitter", "Hermaphroditen" , "Intersexuelle" oder "drittes Geschlecht" bezeichnet werden. Das sind Menschen, deren Geschlecht aufgrund äußerlicher Merkmale, aufgrund von Hormonen oder Chromosomen nicht eindeutig festzulegen ist.
Bis ca. 2005 wurden solche Babies in der Regel bald nach der Geburt operiert, um sie schon mal äußerlich "eindeutig" zu machen. Häufig wurden aus den intersexuellen Babies Mädchen gemacht. Weil es eben leichter ist, "ein Loch zu graben als einen Baum aufzurichten".
Es ist nachvollziehbar, dass solche nachträglich zurecht gestutzten Menschen als Erwachsene oft Probleme mit ihrer sexuellen Identität haben.
Ich stelle fest: Diese Menschen können ganz bestimmt nichts für ihre Probleme. Gott lässt dieses dritte Geschlecht zu. Das bringt mein wohl geordnetes christliches Weltbild zur Schöpfungsordnung durcheinander.
Da muss ich wohl doch noch etwas tiefer darüber nachdenken, ob Schwule und Lesben für Gott ein Problem sind oder nicht.
So ähnlich lautet ein Zitat, das ich zum Thema "Intersexualität" gefunden habe. Wie viele Christen beschäftige ich mich derzeit mit dem Thema "Homosexualität und Christ". Und ich muss sagen, dass mir dazu ein eindeutiges Statement schwer fällt.
Das liegt daran, dass ich ganz persönlich die Vorstellung von Sex zwischen Männern und Männern oder Frauen und Frauen nicht "sexy" finde. Und als Christ glaube ich, dass Gott es ernst meinte, als er in seinem Wort fest schreiben ließ: Er schuf den Menschen als Frau und Mann - und so sollen sie auch ein Fleisch werden.
Aber trotz aller Vorbehalte muss ich eines zugeben, weil es Fakt ist: Gott lässt es zu, dass manche Menschen eben nicht als Frau oder Mann auf die Welt kommen. Sondern als Menschen, die je nach Wortwahl als "Zwitter", "Hermaphroditen" , "Intersexuelle" oder "drittes Geschlecht" bezeichnet werden. Das sind Menschen, deren Geschlecht aufgrund äußerlicher Merkmale, aufgrund von Hormonen oder Chromosomen nicht eindeutig festzulegen ist.
Bis ca. 2005 wurden solche Babies in der Regel bald nach der Geburt operiert, um sie schon mal äußerlich "eindeutig" zu machen. Häufig wurden aus den intersexuellen Babies Mädchen gemacht. Weil es eben leichter ist, "ein Loch zu graben als einen Baum aufzurichten".
Es ist nachvollziehbar, dass solche nachträglich zurecht gestutzten Menschen als Erwachsene oft Probleme mit ihrer sexuellen Identität haben.
Ich stelle fest: Diese Menschen können ganz bestimmt nichts für ihre Probleme. Gott lässt dieses dritte Geschlecht zu. Das bringt mein wohl geordnetes christliches Weltbild zur Schöpfungsordnung durcheinander.
Da muss ich wohl doch noch etwas tiefer darüber nachdenken, ob Schwule und Lesben für Gott ein Problem sind oder nicht.
Samstag, 13. April 2013
So 30 Stunden mal ganz anders...
...das lässt sich erleben in dem wunderbaren Dienst als Referentin fürs Frauenfrühstück. Ich liebe das!
Gestern gegen 11.30 bin ich aus dem Haus - vier Minuten bis zum Bahnhof. Dann mit "Bimmelbahn" und S-Bahn bis Hamburg Hbf. Und weiter über Berlin bis Dresden Hbf. Alles lief fahrplanmäßig und 16.52 war ich da. An dem verabredeten "Willkommen"-Schild habe ich meine Chauffeuse erkannt. Auf der Fahrt zum Gemeindehaus der Baptisten wurde schnell klar: Wir kennen uns nicht und kennen uns doch. Wir sind halt Schwestern.
Gegenüber vom Gemeindehaus konnte ich eine wunderbare Altbauwohnung im vierten Stock ganz für mich alleine beziehen. Der Blick von dort geht bis zur Frauenkirche - das war grandios!
Den Abend habe ich mit sechs engagierten Frauen dieser Gemeinde mit lecker Nudelsalat, Würstchen etc. verbracht. Wir hatten interessante Gespräche - auch über unsere Erlebnisse mit der Wende. Wir waren drei ehemalige "Westler" und vier Sachsen. Ich mag die Sachsen! Ihren Slang, ihre Unaufgeregtheit und ihren Humor.
Sehr ausgeschlafen konnte ich heute morgen um 8.25 ins Gemeindehaus wackeln. Für 8.30 war die Gebetsgemeinschaft angesetzt. Die tut einfach gut vor einem Einsatz - leider gibt es die nicht immer. Heute morgen war es wieder da: Dieses Wissen, wir stehen zusammen für den Vormittag ein. Und ich bin kein Fremdkörper, sondern gehöre dazu.
Die Besucherzahl war nicht groß - so 60 Frauen vielleicht. Mehr geht aber auch dort nicht. Und ich finde solche intimen Runden sehr charmant. Ich war auch schon beim offiziellen FFF in Dresden - sehr schick in der Kongresshalle an der Elbe und sehr groß mit 300 Frauen oder so. Das hatte auch was - aber wohler fühle ich mich, so lange ich noch den Überblick habe, wie die Zuhörerinnen reagieren.
Die Atmosphäre war jedenfalls prima - ich habe 17 Bücher verkauft. Was in so kleiner Runde eine ganz gute Quote ist.
Um 13.04 ging mein EC ab Dresden Richtung Heimat. Und genau um 18.00 habe ich unsere Haustür wieder aufgeschlossen.
Sechs Frauen - Conny, Claudia, Frauke, Rita, Elfriede und Marion - kenne ich nun ein bisschen. Sie haben ein Stück ihrer Lebensgeschichten mit mir am Freitagabend geteilt. Vorgestern wusste ich noch gar nichts von ihnen. Diese Begegnungen sind ein großes Geschenk "ganz nebenbei" in diesem Dienst. Ich liebe das!
Gestern gegen 11.30 bin ich aus dem Haus - vier Minuten bis zum Bahnhof. Dann mit "Bimmelbahn" und S-Bahn bis Hamburg Hbf. Und weiter über Berlin bis Dresden Hbf. Alles lief fahrplanmäßig und 16.52 war ich da. An dem verabredeten "Willkommen"-Schild habe ich meine Chauffeuse erkannt. Auf der Fahrt zum Gemeindehaus der Baptisten wurde schnell klar: Wir kennen uns nicht und kennen uns doch. Wir sind halt Schwestern.
Gegenüber vom Gemeindehaus konnte ich eine wunderbare Altbauwohnung im vierten Stock ganz für mich alleine beziehen. Der Blick von dort geht bis zur Frauenkirche - das war grandios!
Den Abend habe ich mit sechs engagierten Frauen dieser Gemeinde mit lecker Nudelsalat, Würstchen etc. verbracht. Wir hatten interessante Gespräche - auch über unsere Erlebnisse mit der Wende. Wir waren drei ehemalige "Westler" und vier Sachsen. Ich mag die Sachsen! Ihren Slang, ihre Unaufgeregtheit und ihren Humor.
Sehr ausgeschlafen konnte ich heute morgen um 8.25 ins Gemeindehaus wackeln. Für 8.30 war die Gebetsgemeinschaft angesetzt. Die tut einfach gut vor einem Einsatz - leider gibt es die nicht immer. Heute morgen war es wieder da: Dieses Wissen, wir stehen zusammen für den Vormittag ein. Und ich bin kein Fremdkörper, sondern gehöre dazu.
Die Besucherzahl war nicht groß - so 60 Frauen vielleicht. Mehr geht aber auch dort nicht. Und ich finde solche intimen Runden sehr charmant. Ich war auch schon beim offiziellen FFF in Dresden - sehr schick in der Kongresshalle an der Elbe und sehr groß mit 300 Frauen oder so. Das hatte auch was - aber wohler fühle ich mich, so lange ich noch den Überblick habe, wie die Zuhörerinnen reagieren.
Die Atmosphäre war jedenfalls prima - ich habe 17 Bücher verkauft. Was in so kleiner Runde eine ganz gute Quote ist.
Um 13.04 ging mein EC ab Dresden Richtung Heimat. Und genau um 18.00 habe ich unsere Haustür wieder aufgeschlossen.
Sechs Frauen - Conny, Claudia, Frauke, Rita, Elfriede und Marion - kenne ich nun ein bisschen. Sie haben ein Stück ihrer Lebensgeschichten mit mir am Freitagabend geteilt. Vorgestern wusste ich noch gar nichts von ihnen. Diese Begegnungen sind ein großes Geschenk "ganz nebenbei" in diesem Dienst. Ich liebe das!
Abonnieren
Posts (Atom)
