Ja ok - das ist ein großer Titel für einen kleinen Post! Aber er kam mir nun mal als erstes in den Sinn, als ich über das nachdachte, was ich gerade sagen möchte.
Ich habe ein kleines, feines Büchlein gelesen. Es ist klug und warmherzig und macht Lust darauf, Gottes Freund zu werden. Ich werde es ganz bestimmt in "Christsein heute" vorstellen. Aber hier und jetzt will ich nicht verraten, wie es heißt.
Das liegt daran, dass ich den Autor persönlich einigermaßen gut kenne. Und ich mag ihn nicht so richtig gut leiden. Dabei hat er nix Schlimmes gemacht. Ich habe halt nur aufgrund mancher Beobachtungen ein Bild von ihm, das ich nicht so schmeichelhaft finde. Aber ein Bild kann vom Original meilenweit entfernt sein und mehr Ähnlichkeit mit einem Vorurteil als mit der Wahrheit haben.
Ich finde es faszinierend, dass mich gute Worte berühren können, unabhängig davon, ob ich den Texter mag oder nicht. Im Falle dieses Büchleins empfinde ich das sogar als großes Geschenk. Außerdem denke ich: Jemand, der SO schreibt, MUSS liebenswerter sein, als ich ihn sehe.
Obwohl - der letzte Satz ruft ja nach einer Diskussion. Können nur liebenswerte Menschen großartige und berührende Texte schreiben? Hm...
Ich jedenfalls werde nach dieser Lektüre den Autor bei der nächsten Begegnung wohl mit anderen Augen sehen. Jedenfalls ein bisschen wohlwollender als vorher.
Samstag, 23. März 2013
Mittwoch, 6. März 2013
Noch ne Meinung zu 0014...
...die mich sehr freut. Ich verrate jetzt mal nicht, wer der "Kollege" ist. Er hat folgendes an meine Pinnwand bei Facebook gepostet:
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Sonntag, 3. März 2013
"0014 Zwei Engel in geheimer Mission"
Hier kommt die erste öffentlich Rezi zu meinem Buch. Sie steht genauso bei Amazon mit fünf Sternen. :-) Bei "buecheraendernleben" gibt es auch noch ein Interview dazu. Das finde ich richtig gut, dass ich gleich die Chance hatte, selbst etwas zu meinem Werk zu sagen.
Der Herr Döring bietet da mit seiner Bücherseite einen guten Service!
http://buecheraendernleben.wordpress.com/2013/03/03/annekatrin-warnke-0014-zwei-engel-in-geheimer-mission/
Der Herr Döring bietet da mit seiner Bücherseite einen guten Service!
http://buecheraendernleben.wordpress.com/2013/03/03/annekatrin-warnke-0014-zwei-engel-in-geheimer-mission/
Samstag, 2. März 2013
Privates Wunder
Technisch bin ich ja hinterm Mond. Bin froh, dass ich mailen kann. Und bloggen. :-)
Aber gerade habe ich doch zum 1. Mal geskypt. Söhnchen ist für vier Monate auf Jamaika - seit Mittwoch. Nun musste ich mich ja damit befassen - mit Skype. Und finde es echt wunderbar!
Sensationell! Jetzt kenne ich sein Zimmer, seinen Zimmergenossen aus England und den Garten mit den Bananenbäumen. Die Früchte sind reif und Söhnchen hatte gerade welche gefrühstückt.
Ich muss zugeben: manchmal ist die moderne Technik gar nicht so übel! In der nächsten Zeit werde ich wohl öfter einfach mal auf Jamaika vorbei schauen. Schön, dass Mütter sich heute weniger Sorgen machen müssen, wenn ihre Kinder lange ganz weit weg sind!
Aber gerade habe ich doch zum 1. Mal geskypt. Söhnchen ist für vier Monate auf Jamaika - seit Mittwoch. Nun musste ich mich ja damit befassen - mit Skype. Und finde es echt wunderbar!
Sensationell! Jetzt kenne ich sein Zimmer, seinen Zimmergenossen aus England und den Garten mit den Bananenbäumen. Die Früchte sind reif und Söhnchen hatte gerade welche gefrühstückt.
Ich muss zugeben: manchmal ist die moderne Technik gar nicht so übel! In der nächsten Zeit werde ich wohl öfter einfach mal auf Jamaika vorbei schauen. Schön, dass Mütter sich heute weniger Sorgen machen müssen, wenn ihre Kinder lange ganz weit weg sind!
Samstag, 23. Februar 2013
Ich danke Gott AUCH...
...für Asperin. Das mag befremdlich erscheinen, aber ich meine das von Herzen ehrlich.
Weil ich neulich unbedingt auf die RAD-Tagung wollte, habe ich eine Erkältung verschleppt. Und habe mal wieder gemerkt, dass zumindest ich Unwohlsein eine Zeit lang gut wegdrücken kann, wenn ich Spannendes erlebe. Nach der Tagung allerdings war ziemlich schnell der Ofen aus. Seither kämpfe ich zum ersten Mal in meinem Leben mit einer Stirnhöhlenentzündung. Was ich gar nicht lustig finde, weil es üble Kopfschmerzen macht. Die bekämpfe ich vor allem mit Ruhen. Mein Gatte meint, dass mir diese Therapie so gar nicht schwer fällt. :-)
Heute morgen wollte ich aber unbedingt meinen zugesagten Vortrag beim Frauenfrühstück der Kirchengemeinde Hamburg Neuenfelde halten. Also habe ich gegen 7.30 ne Aspirin ein geschmissen. Als ich gegen 8.15 los fuhr, ging es mir prima - keine Schmerzen! Schon die 40 minütige Fahrt habe ich genossen. Alle Elbtunnelröhren waren offen und ich konnte mit 100 fast alleine durch eine davon rauschen. Paradies! Ich habe schon oft genug vor dem blöden Tunnel gefühlt ewig im Stau gestanden!
Walthershof bin ich abgefahren - und dann folgte eine wunderschöne Fahrt durchs Alte Land. Es ging flott bei Airbus vorbei auf der Umgehungsstraße - dann bog ich links ab und war in einer anderen Welt. In einem alten Elbdorf hinterm Deich - ganz wunderschön! Und die Kirche erst, die da auf mich wartete!
http://kirche-suederelbe.de/neuenfelde/325-jahre-schnitger-kirche/
Im dortigen Gemeindehaus waren 26 oder 27 Frauen zusammen. Wir hatten eine gute Zeit miteinander, was man auch daran sieht, dass ich 14 Bücher "Probleme sind dornige Chancen" verkauft habe. Und ich habe so nette Gespräche geführt und so liebenswerte Frauen kennengelernt!
Keine Ahnung, wie das ohne Asperin geklappt hätte. Und deshalb danke ich Gott, dass es dieses Zeug gibt. Und dass ich es problemlos erwerben kann. In den meisten Ländern der Welt ist das nicht so einfach. Es geht uns schon richtig gut in Deutschland! Ich wünsche mir, dass mein Leben mich öfter darauf stößt. Und meinen Landsleuten wünsche ich das auch.
Weil ich neulich unbedingt auf die RAD-Tagung wollte, habe ich eine Erkältung verschleppt. Und habe mal wieder gemerkt, dass zumindest ich Unwohlsein eine Zeit lang gut wegdrücken kann, wenn ich Spannendes erlebe. Nach der Tagung allerdings war ziemlich schnell der Ofen aus. Seither kämpfe ich zum ersten Mal in meinem Leben mit einer Stirnhöhlenentzündung. Was ich gar nicht lustig finde, weil es üble Kopfschmerzen macht. Die bekämpfe ich vor allem mit Ruhen. Mein Gatte meint, dass mir diese Therapie so gar nicht schwer fällt. :-)
Heute morgen wollte ich aber unbedingt meinen zugesagten Vortrag beim Frauenfrühstück der Kirchengemeinde Hamburg Neuenfelde halten. Also habe ich gegen 7.30 ne Aspirin ein geschmissen. Als ich gegen 8.15 los fuhr, ging es mir prima - keine Schmerzen! Schon die 40 minütige Fahrt habe ich genossen. Alle Elbtunnelröhren waren offen und ich konnte mit 100 fast alleine durch eine davon rauschen. Paradies! Ich habe schon oft genug vor dem blöden Tunnel gefühlt ewig im Stau gestanden!
Walthershof bin ich abgefahren - und dann folgte eine wunderschöne Fahrt durchs Alte Land. Es ging flott bei Airbus vorbei auf der Umgehungsstraße - dann bog ich links ab und war in einer anderen Welt. In einem alten Elbdorf hinterm Deich - ganz wunderschön! Und die Kirche erst, die da auf mich wartete!
http://kirche-suederelbe.de/neuenfelde/325-jahre-schnitger-kirche/
Im dortigen Gemeindehaus waren 26 oder 27 Frauen zusammen. Wir hatten eine gute Zeit miteinander, was man auch daran sieht, dass ich 14 Bücher "Probleme sind dornige Chancen" verkauft habe. Und ich habe so nette Gespräche geführt und so liebenswerte Frauen kennengelernt!
Keine Ahnung, wie das ohne Asperin geklappt hätte. Und deshalb danke ich Gott, dass es dieses Zeug gibt. Und dass ich es problemlos erwerben kann. In den meisten Ländern der Welt ist das nicht so einfach. Es geht uns schon richtig gut in Deutschland! Ich wünsche mir, dass mein Leben mich öfter darauf stößt. Und meinen Landsleuten wünsche ich das auch.
Mittwoch, 13. Februar 2013
Tränen im Gottesdienst...
...die fließen bei mir nicht oft. Was wohl daran liegt, dass es nicht viel Trauriges in meinem Leben gibt. Weinen muss ich eher, wenn ich von Schönheit ergriffen bin. Und das kommt in Gottesdiensten nicht so häufig vor.
Vorgestern war es wieder so weit: Es war der Abschlussgottesdienst der RAD-Tagung am Rosenmontag und bei mir kullerten Tränen. Nicht, weil ich wusste, dass es nach dem Mittagessen wieder heißen würde: "Abschiednehmen". Obwohl es wirklich traurig ist zu wissen, dass man liebe Menschen ein ganzes Jahr nicht wieder sieht.
Nein. Ich habe geweint, weil der gemeinsame Gesang wieder so wunderschön war. Auf der Bühne ein Lobpreisteam mit herausragenden Stimmen und excellenten Musikern. Und um mich rum über 200 Leute, die fast alle auch großartig singen können. Da umhüllte mich fünf Lieder lang ein Klang, der in mir drin eine berauschende Resonanz erzeugt hat. Obwohl ich selbst unmusikalisch bin, hat Gott mir unterdessen ein Ohr für himmlische Töne geschenkt. "Himmlisch" - genau. Ich dachte, so ähnlich könnte sich das Lob im Himmel anhören. Und ich bin sehr dankbar, dass ich solche Erlebnisse auf dem "Berg der Verklärung" immer mal wieder haben darf. Die Erinnerung daran und die Vorfreude darauf machen es leichter, die sehr viel längere Zeit im Tal des Alltags guten Mutes und tatkräftig anzugehen.
Vorgestern war es wieder so weit: Es war der Abschlussgottesdienst der RAD-Tagung am Rosenmontag und bei mir kullerten Tränen. Nicht, weil ich wusste, dass es nach dem Mittagessen wieder heißen würde: "Abschiednehmen". Obwohl es wirklich traurig ist zu wissen, dass man liebe Menschen ein ganzes Jahr nicht wieder sieht.
Nein. Ich habe geweint, weil der gemeinsame Gesang wieder so wunderschön war. Auf der Bühne ein Lobpreisteam mit herausragenden Stimmen und excellenten Musikern. Und um mich rum über 200 Leute, die fast alle auch großartig singen können. Da umhüllte mich fünf Lieder lang ein Klang, der in mir drin eine berauschende Resonanz erzeugt hat. Obwohl ich selbst unmusikalisch bin, hat Gott mir unterdessen ein Ohr für himmlische Töne geschenkt. "Himmlisch" - genau. Ich dachte, so ähnlich könnte sich das Lob im Himmel anhören. Und ich bin sehr dankbar, dass ich solche Erlebnisse auf dem "Berg der Verklärung" immer mal wieder haben darf. Die Erinnerung daran und die Vorfreude darauf machen es leichter, die sehr viel längere Zeit im Tal des Alltags guten Mutes und tatkräftig anzugehen.
Montag, 28. Januar 2013
HINTERM HORIZONT
Was für ein Musical! Mit Musik, die Spaß macht. Ist eben ein "Rock-Musical". Mit hinreißenden Darstellern, peppigen Choreografien und viel Witz. Nebenbei ist diese Show auch noch unterhaltsamer Geschichtsunterricht. Gut - es geht um ein Stück relativ junger deutscher Geschichte. Aber meine Kinder haben die schon nicht mehr bewusst miterlebt. "Hinterm Horizont" zeigt sehr klar, wie das damals war Anfang der 80er, als die Mauer noch stand. Das war ich Anfang 20 - und ich kann mich noch gut daran erinnern. Was mir damals nicht so bewusst war: Udo Lindenberg war für viele junge Leute im Osten ein Lichtblick und ein Hoffnungsschimmer. Sie liebten seine rebellischen Texte, das "Panik-Orchester" und Udos Einsatz für ihre Freiheit. Es hat vielen von ihnen eine Menge bedeutet, dass er dafür gekämpft hat, in der DDR auftreten zu dürfen.
Nun ist es natürlich schon schräg - und vielleicht auch egozentrisch - sich noch zu Lebzeiten selbst so ne Art Denkmal zu setzen. Aber zum einen hat Udo es tatsächlich drauf. Die meisten seiner Texte sind wirklich genial: frech, intelligent, ironisch und sympathischerweise auch oft selbstironisch. Und zum anderen: Es ist ja Fakt, dass er auf seine Art dafür gekämpft hat, dass die Mauer verschwindet. "Gitarren statt Knarren" oder "Sonderzug nach Pankow" - das hat ja was bewegt. Immerhin hatte die Stasi Angst vor dem, was seine Auftritte auslösen könnten.
Wenn ein Künstler erfolgreich mithilft, dass sich politisch was verbessert, ist das großes Kino. Da stört es mich nicht, dass Einer sein "Denkmal" selbst in die Hand nimmt. Zumal die Lindenbergsche Selbstironie im Musical auch nicht zu kurz kommt.
Für alle Berlin Besucher kann ich den Besuch im "Theater am Potsdamer Platz" von Herzen empfehlen.
Nun ist es natürlich schon schräg - und vielleicht auch egozentrisch - sich noch zu Lebzeiten selbst so ne Art Denkmal zu setzen. Aber zum einen hat Udo es tatsächlich drauf. Die meisten seiner Texte sind wirklich genial: frech, intelligent, ironisch und sympathischerweise auch oft selbstironisch. Und zum anderen: Es ist ja Fakt, dass er auf seine Art dafür gekämpft hat, dass die Mauer verschwindet. "Gitarren statt Knarren" oder "Sonderzug nach Pankow" - das hat ja was bewegt. Immerhin hatte die Stasi Angst vor dem, was seine Auftritte auslösen könnten.
Wenn ein Künstler erfolgreich mithilft, dass sich politisch was verbessert, ist das großes Kino. Da stört es mich nicht, dass Einer sein "Denkmal" selbst in die Hand nimmt. Zumal die Lindenbergsche Selbstironie im Musical auch nicht zu kurz kommt.
Für alle Berlin Besucher kann ich den Besuch im "Theater am Potsdamer Platz" von Herzen empfehlen.
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